Winterblues

Wenn die Tage kürzer und dunkler werden, verspüren einige von uns eine Niedergeschlagenheit, erhöhte Reizbarkeit, „schlechte Laune“ und Energielosigkeit, man fühlt sich dauernd schlapp und müde. Oftmals ist auch Heißhunger, insbesondere auf Süßes, dabei und ein erhöhtes Schlafbedürfnis. Der Winterblues (wie auch die echte Winterdepression, s.u.) wird vermutlich durch die verringerte Lichtzufuhr an Herbst- und Wintertagen ausgelöst, wodurch die Hormone Melatonin und wahrscheinlich auch Serotonin in Unordnung geraten. Der Winterblues ist die sehr viel harmlosere Form der echten Winterdepression oder saisonal abhängigen Depression SAD. Wer an Winterblues leidet, sollte sich im Freien bewegen, walken, joggen oder Spaziergänge unternehmen. Eine halbe Stunde draußen in der Zeit zwischen 11 und 15 Uhr kann auch an einem grauen Novembertag viel Gutes bewirken! Auch Yoga hilft bei der Stimmungsaufhellung.