Liebe Patienten*innen und Besucher*innen dieser Seite,

Yoga kann Menschen mit einer Krebserkrankung Unterstützung bieten in einer körperlichen und emotionalen Ausnahmesituation. Yoga kann helfen, wieder Vertrauen in den eigenen Körper zu bekommen und Nebenwirkungen zu lindern. Yoga stärkt die Akzeptanz, Selbstfürsorge und fördert die Selbstwirksamkeit.Seit 2018 sind Yoga und Meditation in den internationalen Leitlinien für begleitende Verfahren bei Brustkrebserkrankungen enthalten und werden ausdrücklich empfohlen.

Ich freue mich sehr, ab sofort Patienten mit einer Krebserkrankung Yoga und Meditation in Einzelstunden anbieten zu können. Unterstützt werde ich von Laura Awakowicz, die als angehende Ärztin, ausgebildete und mehrjährig erfahrene Physiotherapeutin, Yogalehrerin mit Zusatzqualifikation „Yoga und Krebs“ viel Erfahrung für die Bewältigung dieser Aufgabe mitbringt. Bei Bedarf können die Stunden auch abends oder am Wochenende stattfinden.

Melden Sie sich unter info@psychotherapie-anke-schmitz.de, info@koerper-u-seele.de oder 0173 9452797.

Herzlichst, Ihre Anke Schmitz

Es ist schwierig, Gewohnheiten und Muster zu durchbrechen, auch im Umgang mit Stress. Hier ein paar Anregungen, die den Alltag leichter machen können:

  1. Achtsamkeit: Beobachten Sie für drei Minuten Ihren Atem, wie Sie ein- und ausatmen, wie sich der Körper bewegt, wenn er atmet. nehmen Sie einfach nur wahr, ohne automatisch aufkommende Gedanken zu bewerten. Kehren Sie mit der Aufmerksamkeit immer wieder zum Atem zurück.
  2. Gerade wenn  es viele Dinge zu erledigen gibt: erledigen Sie eins nach dem anderen. „Multitasking“ ermüdet sehr schnell.
  3. Machen Sie zwischendurch Pausen, auch kleine Pausen, um z.B. für drei Minuten tief ein- und auszuatmen.
  4. Nehmen Sie sich am Abend einen Moment Zeit, um auf das zu blicken, was am Tag gut oder schön war. Das können auch Kleinigkeiten sein, wie der Lieblingssong, der im Radio gelaufen ist.
  5. Sagen Sie häufiger „Nein“ .
  6. Übernehmen Sie nicht sofort neue Aufgaben. Nehmen Sie sich Zeit, vielleicht durch einen Spaziergang oder durch „Eine-Nacht-darüber-schlafen“, zu überlegen, ob Sie derzeit Reserven haben.
  7. Lassen Sie sich helfen.
  8. Tragen Sie „Pausen“ in den Kalender ein, wenn Sie Gefahr laufen, keine Pause einzulegen.
  9. Werten Sie sich nicht ab, wenn Fehler passieren.
  10. Planen Sie sportliche Aktivität ein.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ab sofort biete ich in meiner Praxis verhaltenstherapeutische Einzelsupervision im Rahmen der ärztlichen Weiterbildung zum Erwerb des Zusatzes „Psychotherapie“ an. Die Weiterbildungsbefugnis liegt vor. Bei Interesse melden Sie sich gerne unter 0173 9452797 oder per Mail an info@psychotherapie-anke-schmitz.de.

Herzliche Grüße, Anke Schmitz

Eine kleine Übung als Stressbremse für zwischendurch: setzen Sie sich aufrecht und in entspannter Besinnungshaltung auf einen Stuhl, schließen Sie Ihre Augen. Atmen Sie einige Züge lang tief ein und aus, das Ausatmen eine Spur länger als das Einatmen. Stellen Sie sich nun einen Berg vor: vielleicht ein Berg, den Sie aus einem Urlaub kennen oder von einem Bildmotiv, vielleicht lassen Sie auch einen Berg neu in Ihrer Vorstellung entstehen. Stellen Sie sich diesen Berg vor, wie er im Wechsel der Jahreszeiten aussieht: mal mit Eis und Schnee, mal in hellem Sonnenschein. Stellen Sie sich vor, wie der Berg riecht, wie er sich anfühlt, was Sie hören können. Atmen Sie die ganze Zeit ruhig durch die Nase ein und aus. Seien Sie wie ein Berg: egal welches Wetter herrscht, der Berg steht unverrückbar, sicher und fest auf der Erde, weder Schnee noch Sturm oder Gewitter können ihn aus der Ruhe bringen. Sagen Sie sich innerlich:“Ich stehe stark und unverrückbar auf der Erde, wie ein Berg.“. Bleiben Sie ein paar Atemzüge lang in dieser Vorstellung und kommen dann mit der Aufmerksamkeit zurück.

Setzen Sie sich bequem und aufrecht in entspannter Haltung hin, legen Sie Ihre Hände auf Ihr Herz und atmen Sie einige Male tief ein und aus. Sie können sich gerne vorstellen, die eingeatmete Luft zum Herzen hin zu leiten. Versuchen Sie, eine Verbindung zu Ihrem Herzen aufzunehmen. Bei welchen Gedanken oder Erinnerungen wird Ihnen warm ums Herz? Wofür sind Sie dankbar? Nehmen Sie sich Zeit herauszufinden, welche Gründe für Dankbarkeit es in Ihrem Leben gibt. Atmen Sie zum Abschluß der Übung ein paar Mal tief ein und aus.

Eine kürzlich erschienene Studie zeigt, dass Yoga zur Linderung von Depressionen beitragen kann. Achtsamkeit und körperliche Bewegung sind danach besonders gut geeignet, depressive Symptome zu behandeln. Je regelmäßiger und häufiger Yoga praktiziert wird, desto größer der Effekt, laut der Studie.

Quelle: Jancinta Brinsley et al: Effects of yoga on depressive symptoms in people with mental disorders, 2020. Veröffentlicht im British Journal of Sports Medicine.

Liebe Patienten*innen und Besucher*innen dieser Seite,

oft werde ich gefragt:“Yoga und eine Krebserkrankung-wie passt das zusammen?“

Viele Menschen kommen dann zum Yoga, wenn es ihnen nicht gut geht, wenn der Körper schmerzt oder man sich in einer Krise befindet, oder eben, wenn sie an Krebs erkranken. Yoga hilft, das Leid anzunehmen und es zum Leben als dazu gehörig zu akzeptieren. Yoga hilft, mit der Krankheit  besser umzugehen. In vielen Krebszentren gehören Yoga und Meditation schon länger zum Therapieregime dazu. Als Psychotherapeutin, Psychoonkologin und Yogalehrerin möchte ich mit Ihnen gemeinsam einen Weg finden, die Krankheitskrise zu bewältigen. Ab sofort biete ich Yoga und Meditation im Einzelsetting für onkologische Patienten*innen an.

Ich freue mich auf Sie!

Herzlichst, Anke Schmitz

Setzen Sie sich aufrecht und in entspannter Besinnungshaltung auf einen Stuhl, die Füße ruhen auf dem Boden, der Rücken ist gerade, der Kopf in Verlängerung der Halswirbelsäule. Atmen Sie einige Male tief éin und aus, schließen Sie die Augen und richten den Blick nach innen. Stellen Sie sich einen Ort vor, an dem Sie sich  wohl und sicher fühlen können. Dieser Ort kann ein realer Ort sein oder gänzlich imaginär. Stellen Sie sich vor, wie Sie die Ruhe spüren, sich sicher und geborgen fühlen, wenn Sie an Ihrem persönlichen sicheren Ort sind. Spüren Sie mit allen Sinnen, wie ihr Ort aussieht, wie er schmeckt, was Sie riechen, wie es sich dort anfühlt, wie der Ort sich anhört. Spüren Sie die Ruhe und die Sicherheit, die Geborgenheit Ihres inneren sicheren Ortes. Verweilen Sie so lange, wie es sich gut anfühlt, dann atmen Sie noch ein paar mal tief durch und kommen mit der Aufmerksamkeit wieder in die Gegenwart zurück. Wann immer Ängste und Befürchtungen Sie zu vereinnahmen, kehren Sie an Ihren sicheren Ort zurück.

Liebe Patienten*innen,

nach einer vorübergehenden Stabilisierung der Fallzahlen auf einem erhöhten Niveau ist aktuell ein weiterer Anstieg der Übertragungen in der Bevölkerung zu beobachten. Zum Schutz aller möchte ich Sie bitten, auf die Umsetzung der bekannten AHA-Regeln (Abstand, Hygiene, Atemwegsmaske) zu achten. Bitte waschen Sie sich die Hände, bevor Sie in das Behandlungszimmer kommen und tragen Sie eine Atemschutzmaske, bis Sie bei Ihrem Platz sind. Ziehen Sie bitte ausreichend warme Kleidung an, da ich das Behandlungszimmer regelmäßig lüfte. Decken liegen in meiner Praxis bereit. Sollten Sie Symptome einer Atemwegserkrankung (Halskratzen, Schnupfen, Husten Fieber usw.) oder eines Magen-Darminfektes bei sich feststellen, kommen Sie bitte nicht in die Praxis. Sie können einen vereinbarten Termin im Krankheitsfall sehr kurzfristig absagen, alternativ können wir gerne eine Videosprechstunde durchführen oder telefonieren.

Bleiben Sie gesund, ganz herzliche Grüße, Anke Schmitz

Das Ende einer Liebe, eine zu hohe Arbeitsbelastung, Jobverlust, eine schwere Erkrankung oder gar der Tod eines geliebten Menschen: manche Erfahrungen lassen uns verzweifelt und ohnmächtig zurück. Es ist sinnvoll, sich mit solchen Lebenskrisen auseinander zu setzen, die Krise zu bewältigen, um wieder frei für Schönes und Neues zu werden. Hier kann Psychotherapie eine Hilfe bieten.

Psychotherapie  in Kombination mit Yoga, Achtsamkeit und Meditation sind bewährte Methoden, um den Umgang mit Krisen zu erlernen und die Lebenskrise zum Guten zu wenden. Die Methoden werden auf Ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmt.

In meiner Praxis für achtsamkeitsbasierte Psychotherapie und Psychoonkologie finden Sie Unterstützung, um wieder zu mehr Stärke, Kraft und Wohlbefinden zu gelangen.

Weitere Infos unter www.koerper-u-seele.de

Herzlichst, Anke Schmitz