Überlegen Sie sich drei (3) Veränderungen für Ihren Alltag, die Sie sich vorgenommen haben, z.B. den Keller aufräumen.
Außerdem überlegen Sie sich zwei (2) Gewohnheiten, die Sie in der nächsten Woche verändern, z.B. in einem anderen Supermarkt einkaufen.
Tun Sie eine (1) Sache, die Sie verunsichert, z.B. alleine in ein Cafe gehen.
Hier eine jederzeit einsetzbare kleine Übung für unterwegs, um Angst und aufkommender Unruhe wirkungsvoll zu begegnen: tiefes Seufzen oder Gähnen beruhigt und wirkt gegen Angst, weil es das parasympathische, also das beruhigende Nervensystem aktiviert. Versuchen Sie ein Seufzen oder Gähnen, verbunden mit langem, achtsamen Ausatmen.
Begegnen Sie Ihrem inneren Kritiker mit Kraft und Stärke: Stellen Sie sich eine Gestalt vor, die Sie mit Stärke und Kraft verbinden. Das kann eine reale Gestalt sein, ein Mensch oder ein Tier, es kann auch eine Figur aus einer Geschichte sein, z.B. Harry Potter. Schauen Sie sich die Gestalt genau an: wie verkörpert sie Kraft und Stärke, durch welche Körperbewegungen, welche Körperhaltung hat sie? Wie spricht die Gestalt, wie hört sie sich an? Versetzen Sie sich nun in die Gestalt, seien Sie die Gestalt. Was verändert sich für Sie? Spüren Sie die Kraft und die Stärke, atmen Sie tief und ruhig dabei ein und aus. Nach einigen Atemzügen lassen Sie die Gestalt in den Hintergrund treten, schütteln sich aus und kommen wieder zurück in die Gegenwart. Versetzen Sie sich in Zukunft immer wieder mal in diese Gestalt hinein, die symbolisch für Kraft und Stärke steht.
Liebe Patienten*innen und Besucher*innen dieser Seite,
Yoga kann Menschen mit einer Krebserkrankung Unterstützung bieten in einer körperlichen und emotionalen Ausnahmesituation. Yoga kann helfen, wieder Vertrauen in den eigenen Körper zu bekommen und Nebenwirkungen zu lindern. Yoga stärkt die Akzeptanz, Selbstfürsorge und fördert die Selbstwirksamkeit.Seit 2018 sind Yoga und Meditation in den internationalen Leitlinien für begleitende Verfahren bei Brustkrebserkrankungen enthalten und werden ausdrücklich empfohlen.
Ich freue mich sehr, ab sofort Patienten mit einer Krebserkrankung Yoga und Meditation in Einzelstunden anbieten zu können. Unterstützt werde ich von Laura Awakowicz, die als angehende Ärztin, ausgebildete und mehrjährig erfahrene Physiotherapeutin, Yogalehrerin mit Zusatzqualifikation „Yoga und Krebs“ viel Erfahrung für die Bewältigung dieser Aufgabe mitbringt. Bei Bedarf können die Stunden auch abends oder am Wochenende stattfinden.
Melden Sie sich unter info@psychotherapie-anke-schmitz.de, info@koerper-u-seele.de oder 0173 9452797.
Herzlichst, Ihre Anke Schmitz
Eine kürzlich erschienene Studie zeigt, dass Yoga zur Linderung von Depressionen beitragen kann. Achtsamkeit und körperliche Bewegung sind danach besonders gut geeignet, depressive Symptome zu behandeln. Je regelmäßiger und häufiger Yoga praktiziert wird, desto größer der Effekt, laut der Studie.
Quelle: Jancinta Brinsley et al: Effects of yoga on depressive symptoms in people with mental disorders, 2020. Veröffentlicht im British Journal of Sports Medicine.
Liebe Patienten_innen,
ab sofort können wir unsere Therapiesitzungen auch als Videosprechstunde durchführen. Ich benutze hierfür die Software der arztkonsultation.ak, so dass für die Sicherheit Ihrer Daten gesorgt ist. Das Programm ist von der Kassenärztlichen Vereinigung zur Durchführung der Videosprechstunde zugelassen. Sie benötigen einen PCoder ein Tablet mit Kamera und Mikrofon. Sie erhalten von mir einen Link, den Sie zur vereinbarten Zeit anklicken- damit befinden Sie sich in meiner virtuellen Praxis und ich kann dann das Gespräch beginnen.
So können wir auch in Corona-Zeiten die Therapie weiter führen.
Passen Sie alle in diesen Zeiten gut auf sich auf, herzliche Grüße,
Anke Schmitz
Das Burn-out-Syndrom beschreibt einen Zustand emotionaler Erschöpfung und reduzierter Leistungsfähigkeit. Es trifft oftmals sehr dynamische Menschen mit idealistischer Begeisterungsfähigkeit.
Als Resultat einer übermäßigen emotionalen und physischen Anstrengung lässt der Antrieb nach, die Betroffenen fühlen sich schwach, kraftlos, müde und leicht reizbar.
Als Reaktion auf die Überlastung erfolgt die sog. Depersonalisierung, d.h. der Betroffene versucht eine Distanz zwischen sich selbst und seinen Klienten (z.B. Schüler, Patienten) zu schaffen. Dies äußert sich in Gleichgültigkeit und einer zunehmenden zynischen Haltung.
Durch die Diskrepanz zwischen der abnehmenden Leistungsfähigkeit und den hohen Anforderungen kommt es zu Mißerfolgserlebnissen und Ineffektivität.
Die Betroffenen zeigen nunmehr depressive Erschöpfungssymptome.